IOM, UNHCR und Partner benötigen 763 Millionen Dollar für Lateinamerika und Karibik

Europa dominiert tendenziell die Migrationsdebatte, aber Lateinamerika und die Karibik erleben stillschweigend Vertreibung (und deren Folgen) in massivem Ausmaß. Die UN und IOM haben zusammen mit über 150 Partnern gerade einen Aufruf über 763 Millionen Dollar gestartet, um Migranten, Geflüchtete und Aufnahmegemeinschaften zu unterstützen. Allein diese Zahl sollte das Ausmaß verdeutlichen.

Die Migrationsströme verschieben sich von Norden nach Nirgendwo, da die USA einen feindseligen Ansatz an ihrer Südgrenze verfolgen, während politische Führer in der Region einwanderungsfeindliche Argumente nutzen, um Unterstützung zu konsolidieren.

Ich sage seit Monaten, dass sich die Region wie ein Kessel anfühlt, der langsam zu kochen beginnt, und ich sehe diesen Aufruf als Versuch, die Hand am Deckel zu behalten. Der Zweck dieser neuen Finanzierung würde sich auf Integration, Dienstleistungen und Unterstützung für Aufnahmegemeinschaften konzentrieren – entscheidend, um die Systeme vor einem Überlaufen zur Krise zu stärken.

Vielleicht ist die bessere Analogie jetzt ein schlecht konstruierter Schnellkochtopf. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Dampf abzulassen, darunter die Verbesserung der Bedingungen in Venezuela, die Ausweitung legaler Migrationswege und massive Investitionen in die Wohnungs- und Arbeitsmärkte der Aufnahmeländer, um potenzielle Schocks abzufedern. Hoffentlich tut dieses Geld genau das!