Cambridge Jahresbericht: Generative KI
Cambridge hat kürzlich seinen Jahresbericht veröffentlicht, und es gab einen Abschnitt über Generative KI, das offensichtlich gerade für fast jeden in der Branche ganz oben auf der Agenda steht. Es ist erfrischend zu sehen, dass Organisationen ihre Prinzipien zu diesem Thema veröffentlichen, besonders Verlage/Prüfungsanbieter, da FUD rund um KI im Sprachlernbereich weiter wächst.
Hier ist, was Cambridge sagt:
- Menschen haben Priorität. KI sollte Lehrer und Lernende unterstützen, nicht ersetzen.
- Genauigkeit und Vertrauen zählen. Alle KI-Tools brauchen starke, von Menschen erstellte Inhalte hinter sich.
- Autoren haben die Kontrolle. Ihre Arbeit kann nur verwendet werden, wenn sie zustimmen, was Respekt vor geistigem Eigentum zeigt.
- Piraterie ist tabu. Die Verwendung gestohlener Inhalte für KI-Training ist unethisch und wird aktiv bekämpft.
- KI kann Unterricht und Bewertung einfacher machen, sollte aber niemals Fairness oder Integrität gefährden.
Natürlich sind formulierte Prinzipien etwas anderes als die Umsetzung, aber einfach den Pflock in den Boden zu schlagen ist wichtig. Es ist fast garantiert, dass sie Wege erkunden, KI tief in den gesamten Prüfungsprozess zu integrieren, als Reaktion auf ihre Konkurrenten wie DET und PET, aber es gibt einen großen Unterschied zwischen vollautomatisierter Überprüfung versus Überprüfung mit Menschen in der Schleife versus rein menschlicher Überprüfung.
Rein menschlich wird wahrscheinlich innerhalb weniger Jahre komplett verschwinden, mit einer großen Debatte, die sich zwischen Menschen-in-der-Schleife versus vollautomatisiert abzeichnet.