Gedächtnistechniken für Sprachprüfungen
Der Erfolg bei einer Sprachprüfung hängt davon ab, Wörter, Grammatik und Ausdrücke schnell und genau abrufen zu können, oft unter Zeitdruck. Die Gedächtnistechniken, die ich unten aufgelistet habe, haben bei mir gut funktioniert, sind in der wissenschaftlichen Literatur gut belegt und besonders effektiv für Sprachprüfungen, weil sie den aktiven Abruf stärken, den Kontext verstärken und dir helfen, Informationen langfristig zu behalten.
- Verteiltes Wiederholen Wiederhole Vokabular oder Grammatik in zunehmenden Abständen. Beginne mit täglichen Wiederholungen, dann alle paar Tage, dann wöchentlich. Apps wie Quizlet sind dafür nützlich.
- Aktiver Abruf Teste dich selbst anstatt passiv zu lesen. Zum Beispiel, verdecke ein französisches Wort und versuche es abzurufen, oder schreibe Sätze mit neuem Vokabular ohne in Notizen zu schauen.
- Chunking Gruppiere Informationen in sinnvolle Einheiten. Lerne Kollokationen wie prendre une décision statt einzelne Wörter auswendig zu lernen.
- Mnemoniken und Visualisierung Nutze Bilder oder kurze Geschichten, um schwierige Wörter zu merken. Zum Beispiel, stelle dir eine Katze mit Hut vor, um chat zu merken.
- Interleaving Mische verschiedene Übungsarten. Wechsle Grammatikübungen, Lesen und Hören in einer einzigen Sitzung ab.
- Lehre, was du lernst Einen Sachverhalt laut zu erklären hilft, ihn zu festigen. Versuche, einem Freund eine Grammatikregel beizubringen oder sprich laut mit dir selbst.
- Lerne im Kontext Vokabeln bleiben im Kontext besser hängen. Lies Artikel, schau Videos und benutze dann neue Wörter in deinen eigenen Sätzen.