PISA integriert dieses Jahr eine Englisch-als-Fremdsprache-Bewertung

Das Programme for International Student Assessment (PISA) -- die OECD-Einrichtung, die derzeit 15-Jährige in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften misst, um einen Kompetenzvergleich zwischen Ländern zu erstellen -- testet dieses Jahr einen neuen Test. 16 EU-Länder haben sich bereit erklärt, als Testumgebung für eine neue Englisch-als-Fremdsprache-Bewertung zu dienen.

Dies soll die erste von potenziell mehreren sprachbasierten Bewertungen sein, wobei Englisch die Speerspitze bildet, da es in fast 100% der europäischen Schulen unterrichtet wird. Ein paar Gedanken dazu:

  • Das Internet hat riesige Netzwerke des informellen Englischlernens geschaffen (Memes, Politik, TV-Sendungen usw.), die außerhalb traditioneller Pädagogik funktionieren. Infolgedessen werden wir eine ständig wachsende Anzahl von Bewertungen und Zertifizierungen sehen, die sich darum drehen zu messen, was kompetent in Englisch eigentlich bedeutet.
  • Diese Zertifizierungen werden teuer sein und der Wert wird zunächst etablierten Testanbietern wie Cambridge zufließen (die die PISA-Bemühungen anführen), aber günstigere Anbieter werden dies im Laufe der Zeit auffressen.
  • Amerikas "Fremdsprachendefizit" wird im Laufe der Zeit wachsen, wobei die funktionale Strafe für Einsprachigkeit für alle abnimmt, aber der strategische Wert von Mehrsprachigkeit fast ausschließlich Familien mit Ressourcen zugutekommt.