Regionale Revitalisierungsprogramme für Auswanderer: Italien und Portugal
Ich habe kürzlich über die "I choose Bulgaria"-Initiative geschrieben, die Menschen zur Umsiedlung nach Bulgarien anregt, um demografische Herausforderungen zu bewältigen. Es entwickelt sich ein weiterer Teiltrend innerhalb dieses Umsiedlungsbereichs: die "regionale Revitalisierung".
Länder mit vielen einwanderungswilligen Menschen wie Italien oder Portugal wollen nicht nur, dass Leute ins Land kommen (wo sie sich wahrscheinlich in bereits überfüllten Ballungszentren konzentrieren), sondern sie wollen Einwanderer in Gebiete mit rückläufiger Bevölkerung leiten.
In der Toskana gab es zum Beispiel letztes Jahr einen "Bergwohnen"-Aufruf, der 2,8 Millionen Euro für EU-Bürger (oder dauerhaft in Italien ansässige Personen) zum Hauskauf in Dörfern mit weniger als 5.000 Einwohnern bereitstellte. Zuschüsse reichen von 10.000 bis 30.000 Euro für bis zu 50% des Hauspreises. Die Initiative befindet sich jetzt in der letzten Phase der Genehmigung für Hauskäufer.
Portugal hat "Emprego Interior Mais" während der Pandemie gestartet und die Anreize seither stetig verbessert, einschließlich der Erweiterung des Programms auf ausländische Staatsangehörige und ausländische Unternehmen. Der Zuschuss beträgt bis zu 4.827 Euro für die Umsiedlung ins portugiesische Hinterland (d.h. Umzug von der Küste ins Landesinnere), wobei bis zu 878 Euro für den Umzug selbst verfügbar sind.
Obwohl diese Programme mit erheblichen Voraussetzungen/Auflagen verbunden sein können (Mindestaufenthaltsdauer, Aufenthaltsdokumente usw.), können sie für diejenigen, die sie erfüllen, sehr attraktive Programme sein. Es scheint auch die gewünschte Zielgruppe anzuziehen: Die portugiesische Regierung berichtet, dass 52% der bisherigen Bewerber unter 34 Jahre alt waren.